Okt 12 2018

Der Umgang mit Originalhandschriften in Bibliotheken – auch die Faksimiles der WK Wertkontor müssen pfleglich behandelt werden

Den Produktschwerpunkt der WK Wertkontor GmbH aus Gütersloh bilden derzeit Faksimiles. Bei den insgesamt 14 streng limitierten Büchern handelt es sich um Nachbildungen von bekannten Handschriften und Codices, die bereits im Mittelalter oder in der Frühen Neuzeit gefertigt wurden und die heute in hochrangigen Bibliotheken verwahrt werden. In diesen Bibliotheken, zu denen beispielsweise die Vatikanische Bibliothek, die Bibliothek auf Schloss Windsor oder das Königliche Kupferstichkabinett in Berlin zählt, gehören sie zu den herausragendsten und wertvollsten Schätzen des Bestands und werden entsprechend sicher und unter Berücksichtigung einer Vielzahl von Sicherheitsauflagen gelagert und genutzt.

Spezifische Raumtemperatur und Feuchtigkeitsgehalt verlangsamen Zerfall der Originalhandschriften

Oberstes Ziel der Bibliotheken ist es, die kostbaren Originalhandschriften, die WK Wertkontor einem kleinen, interessierten Publikum als Faksimile zugänglich macht, zu schützen und sie auf diese Art und Weise noch lange Zeit für zukünftige Generationen zu erhalten. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird im Zuge ihrer fachgerechten Lagerung einigen wichtigen konservatorischen Gesichtspunkten Folge geleistet. Hierzu gehört, dass man die einzigartigen Handschriften und Codices in Bibliotheksräumlichkeiten aufbewahrt, in denen sowohl spezielle Temperaturen als auch ein bestimmter Feuchtigkeitsgehalt herrscht. Beides hilft dabei, den natürlichen Zerfall der alten Bücher um ein Vielfaches zu verlangsamen.

Zudem muss man bei der Nutzung bzw. im Umgang mit den Handschriften einige Punkte bezüglich der Handhabung berücksichtigen. Sowohl das Bibliothekspersonal als auch die Personen, welchen die Handschriften – vorausgesetzt, ihr Erhaltungszustand erlaubt es – zu wissenschaftlichen Recherchen ausgehändigt werden, müssen während des Hantierens mit den Prachthandschriften Baumwollhandschuhe tragen. Möchte man die alten Schriften ablegen oder aufschlagen, bedarf es spezieller Schaumstoffunterlagen oder Keilkissen. Um das Buch an einer bestimmten Stelle offen zu halten, nutzt man Bleischnüre. Kugelschreiber oder gar Füllfederhalter dürfen in der direkten Umgebung der alten Schrift nicht verwendet werden. Das Risiko, dass Tinte, die ausläuft oder spritzt, die Handschrift oder den Codex beschädigt, ist zu groß. Statt Füllfederhalter, Kugelschreiber oder ähnlichem sollte man, für den Fall, dass man sich Notizen machen möchte, auf die Nutzung eines Bleistiftes zurückgreifen.

Umgang mit den Faksimiles der WK Wertkontor

Obwohl es sich bei den Faksimiles, die man bei WK Wertkontor erstehen kann, nur um Nachbildungen der bekannten und für die Weltliteratur wichtigen Handschriften und Codices handelt, muss man auch sie pfleglich behandeln. Denn nur so hat man lange Zeit Freude an ihnen. Fast alle Handschriftenreproduktionen verfügen über einen passenden Schuber, der zum Schutz der Werke dient. In diesem sollte man sie, sofern sie nicht genutzt werden, unbedingt aufbewahren. Auf diese Weise geschützt, verstauben sie weder, noch verschleißen und vergilben sie.

Holt man sie aus ihrem schützenden Karton oder ihrer schützenden Box heraus, sollte man auf saubere Hände achten. Es empfiehlt sich, die Hände vorab gründlich zu waschen, um sie von Fett und anderen Unreinheiten zu säubern. Und auch beim Umblättern der Seiten sollte Vorsicht und Sorgfalt geboten sein. Denn Risse, „Eselsohren“ und anderweitige Knicke sind nicht schön anzusehen.

Das Verkaufspersonal der WK Wertkontor, das die Luxusprodukte über den direkten Vertrieb verkauft, berät im Zuge des Verkaufsgesprächs unter anderem auch zum sorgfältigen Umgang mit den qualitativ hochwertigen Faksimiles, die eine Bereicherung für jede Privatbibliothek sind.

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