Feb 20 2020

Ein einzigartiges Stück Weltliteratur im Produktportfolio der WK Wertkontor: der faksimilierte „Codex Palatinus Latinus 1989“ mit Boccaccios „Decamerone“ in der ersten französischen Übersetzung

Man schreibt das Jahr 1348. Die Pest wütet in Florenz. Eine zehnköpfige Gruppe – sieben Frauen und drei Männer – flüchten sich in ein vor den Toren der Stadt gelegenes Landhaus. In den kommenden zehn Tagen erzählt jede Person pro Tag eine Geschichte zu einem zuvor vereinbarten Thema, sodass bei der Rückkehr nach Florenz 100 äußerst unterhaltsame Novellen zusammengekommen sind. Diese Novellensammlung, die den Titel „Decamerone“ bzw. „Zehntagewerk“ trägt, stammt aus der Feder des bekannten italienischen Schriftstellers Giovanni Boccacccio, der zu Zeiten des Spätmittelalters, von 1313 bis 1375, lebte.

Das Werk, das heute als einer der Meilensteine der Weltliteratur gehandelt wird, verfasste Boccaccio in der Mitte des 14. Jahrhunderts in lateinischer Sprache. Keine 100 Jahre später übersetzte es der humanistische Literat Laurent de Premierfait ins Französische. Auf Basis dieser ersten Übersetzung entstand schon bald, nämlich im Jahr 1415 in Paris, eine kostbare und reich illustrierte Handschrift, die unter dem Namen „Codex Palatinus Latinus 1989“ heute als einer der Höhepunkte französischer Buchkunst in der Bibliothek des Vatikans sicher verwahrt wird.

Literatur- und Kunstbegeisterte finden diese prächtige Handschrift als Faksimile, also als eine exakte Nachbildung, im qualitativ hochwertigen und exklusiven Produktportfolio der WK Wertkontor GmbH, einem Luxusgüterunternehmen mit Sitz im nordrhein-westfälischen Gütersloh. Wer Interesse an diesem oder einem anderen Faksimile – das Sortiment hält zahlreiche weitere „alte“ Bücher bereit – anmeldet, den besucht ein kundiger Vertriebsmitarbeiter zum persönlichen Verkaufsgespräch in den eigenen vier Wänden. Der Kunde hat so die Möglichkeit, das Objekt seines Interesses en détail kennenzulernen, bevor er sich für oder gegen das Faksimile entscheidet.

Der „Codex Palatinus Latinus 1989“: Giovanni Boccacio zeichnet für den Inhalt verantwortlich, der Meister der Cité des Dames für die Illustrationen – heraus kommt ein Meisterwerk der Weltliteratur und Buchkunst

Nicht einzig und allein der Inhalt, die älteste französische Übersetzung des „Decamerone“ von Boccacio, sondern auch die künstlerische Ausgestaltung machen den faksimilierten „Codex Palatinus Latinus“ mit der Nummer 1989 zu einem wahren Meisterwerk, das die Nachwelt bis zum heutigen Tag in ihren Bann zieht. In besagter Handschrift finden sich 100 beeindruckende Miniaturen, die allesamt jeweils eine halbe Seite einnehmen. In künstlerischer Vollendung bildet jede der 100 Miniaturen eine der erzählten Geschichten ab, die beispielsweise von Liebe und Leid, fröhlichen Hochzeiten oder Frauenlist und Männerlist handeln. Die Geschichten, zu deren Hauptakteuren beispielsweise Edelfrauen oder eine geheimnisvolle Sultanstochter, Könige, Räuber oder Gelehrte gehören, waren nicht nur damals, vor vielen Hunderten von Jahren, unterhaltsam, sondern sind auch noch heute, im modernen 21. Jahrhundert, äußerst kurzweilig.

Der Illustrator dieser Miniaturen, die allen voran durch ihre Eindringlichkeit, ihre atemberaubenden Farben, die Details in Gold und die filigranen, floralen Ornamente bestechen, ist kein geringerer als der im Paris des 15. Jahrhunderts beheimatete Meister de Cité des Dames.

Das Original der prächtigen Handschrift, die WK Wertkontor als Faksimile in einer Auflagenzahl von unter 1.000 Exemplaren in ihr Sortiment aufgenommen hat, gehörte einst der Privatbibliothek der kunstbegeisterten Herzöge von Burgund, genauer Johann Ohnefurcht und Philippe le Bon, an. Aus deren Privatbesitz gelangte das alte Buch zunächst nach Heidelberg und später in die weltbekannte Vatikanische Bibliothek.

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